Das ist der Rede wert: Alle „Sag’s multi“- Teilnehmer*innen von St. Ursula haben den Sprung in die Finalrunde geschafft!

Mia Hirbawi (3B), Anna Magerl (6A) und Alexander Lehner (7A) konnten nun auch mit ihren zweiten in diesem Bewerb gehaltenen Reden die Jury von ihren rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten überzeugen. (Zur ersten Ausscheidungsrunde und zum Bewerb im Allgemeinen siehe unseren Homepagebericht vom 23.12.2020)


Covid-bedingt unter besonders schwierigen Bedingungen haben unsere drei Redner*innen ihre Beiträge also auf eine Redezeit von 6-8 Minuten ausgebaut, neue Aspekte zu den behandelten Themen gefunden und die Rede auch sprachlich wieder fit gemacht für den neuerlichen Auftritt. Dabei erhielten sie auf Wunsch wie gehabt Unterstützung von schulischer Seite. Per MSTeams-Videokonferenzen konnten wir immer wieder Argumente, Struktur, Überleitungen, passende Sprachbilder und sogar Gestik und Mimik besprechen bzw. trainieren.

Alexander hat sich im Rahmen des Themas „Aufeinander achten – es geht um unsere Zukunft“ Gedanken zur Bedeutung der Nächtenliebe in der derzeitigen Krise gemacht und äußert seine kritischen Gedanken in Deutsch und seiner Muttersprache Russisch.
Anna hat sich unter „Wir sind bunt – ja und?“ für Toleranz und Solidarität stark gemacht. Ausgrenzung, Verfolgung und Terroranschlägen zum Trotz gebe es Licht: „For there is always light if only we’re brave enough to see it, if only we’re brave enough to be it“, zitiert die engagierte Rednerin Amanda Gorman.
Mia beschäftigt unser enormer Fleischkonsum und sie macht klar, dass es nur dann Änderung gibt, wenn jeder, auch sie selbst, etwas ändert. „Hinschauen, aufstehen und handeln“ lautet das Thema, das sie in Englisch und Deutsch mit Ernsthaftigkeit und Humor behandelt.

Im Folgenden nehmen Anna, Alexander und Mia selbst Stellung zum Bewerb. – Vielleicht ein Impuls für andere Schüler*innen, im nächsten Schuljahr selbst dabei zu sein?!

Alexander Lehner: Ich habe dieses Jahr bei „Sag´s Multi“ teilgenommen, weil ich bei einer solch interessanten Themenauswahl unbedingt meine Meinung äußern wollte und weil ich beim Redewettbewerb auch mal meine Zweisprachigkeit ausleben kann.

Anna Magerl: Neues auszuprobieren, mein Auftreten vor anderen zu schulen und meine Meinung kundzutun, das waren meine Ziele, als ich mich entschlossen habe beim „Sag’s Multi“-Redewettbewerb teilzunehmen. Und ich kann sagen, dass sich alle meine Erwartungen erfüllt haben. Ich habe gelernt mich zu einem Thema zu positionieren, Stellung einzunehmen und diese zu präsentieren. Ich habe gelernt meine Sprachkompetenzen einzusetzen und zu erweitern. Ich habe gelernt lange an einem Projekt zu arbeiten. Ich habe mich darüber hinaus an Neues gewagt und freue mich nun in der Finalrunde stehen zu dürfen!

Mia Hirbawi: Ich schreibe momentan an meiner dritten Rede für Sag’s multi und weiß inzwischen schon, wie man eine Rede aufbaut, wie man sie spannend gestaltet. Ich habe auch im Bereich Körpersprache einiges dazugelernt. Trotzdem war die Arbeit an der Rede teilweise auch sehr anstrengend. Man muss mehrere Minuten über ein Thema sprechen, darf die Zuhörer und Zuhörerinnen allerdings nicht langweilen. Aber ich erinnere mich auch noch an sehr schöne Momente, in denen ich richtig stolz auf mich war. Zum Beispiel, als ich erfahren habe, dass ich in die Hauptrunde weitergekommen bin. Das hätte ich niemals gedacht. Als ich dann auch noch in die Finalrunde kam, war die Freude riesengroß. Jetzt bin ich sehr aufgeregt, wie es weitergeht. Ich werde bald live vor der Jury reden müssen und davor habe ich große Angst. Mal schauen, wie es läuft.

Die Videos der Reden der Hauptrunde sind übrigens unter dem folgenden Link zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=KkESl1hcbVI&list=PL7vcbRu5xcxF3X0s-LDgIhDIJ73rx1Vx

Wir halten euch für die Finalrunde am 11. Mai im Radiokulturhaus weiterhin die Daumen, Anna, Mia und Alexander, wissen aber, dass ihr schon jetzt viel erreicht habt und um eine große Erfahrung reicher seid!!

Bericht: Angelika Umfahrer-Schatzmann

Gymnasium & Oberstufenrealgymnasium
St. Ursula

Franz-Asenbauer-Gasse 49
A-1230 Wien
Tel. +43 (1) 888 21 25 - 26

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